dearenfrfarues

Giron Arnis Escrima

Bahala Na

gironlogo.jpg

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen die Kampfkunst „Giron Arnis Escrima“ vorstellen.

 

Diese philippinische Kampfkunst basiert auf dem Gebrauch von Waffen verschiedener Art, wobei primär mit Klingen gearbeitet wird, die im Training durch einen Stock symbolisiert werden und wird bei uns in freundlicher Atmosphäre von kompetenten Trainern vermittelt.

 

Dem Fechten nicht unähnlich werden Schwert, Messer und Stock durch waffenlose Selbstverteidigung ergänzt. Unverfälschte, zielgerichtete Techniken, ein gewisses Maß an Härte und Eleganz zeichnen diese Kriegskunst aus.

 

El Abanico Del Maestro

Fächer des Meisters

Auf dem Fächer des Meisters sind die offiziellen 20 Stile des Giron Arnis Escrima zu finden.

Auf der linken Seite steht der Estilo de Fondo, ein Stil in der mittleren Distanz, auf der rechten Seite das Larga Mano, ein Stil in der weiten Distanz.

Weiterlesen …

Estilo Sonkite

Der Stil aus den Spargelfeldern Kaliforniens

Das Giron Arnis Escrima ist ein System, das aus 20 verschiedenen Stilen besteht. Einer dieser Stile ist der Estilo Sonkite, ein auf Stichen basierender Stil. Seine Grundlagen sind auf den Philippinen entstanden, weiterentwickelt wurde er jedoch in Kalifornien.

Was ist Escrima ?
Escrima ist eine jahrhundertalte, von den Philippinen stammende Kampfkunst. Dort hat sie sich aus dem einheimischen Stock- und Schwertkampf entwickelt, und integrierte Elemente der europäischen Fechtkunst, welche die spanischen Kolonisten auf die Philippinen brachten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich ein umfassendes Repertoire an Techniken, darunter Doppelstock-, Einzelstock-, Stock- und Messer- und waffenlose Kampftechniken. Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfkünsten, bilden beim Esrima Techniken mit Waffen den Ausgangspunkt, die allerdings rasch in waffenlose Anwendungen überführt werden.

Was ist Estilo libre ?
Estilo libre ist Spanisch, und bedeutet "Freistil". Er ist aus der jahrelangen Erfahrung mit unterschiedlichen Escrima- Stilen und anderen Kampfkünsten erwachsen. "Freistil" bedeutet aber nicht, dass während des Trainings unterschiedliche Escrima- Stile querbeet und ohne Konzept unterrichtet werden. Vielmehr werden anhand ausgewählter Techniken grundlegende Prinzipien und Strategien für den bewaffneten und waffenlosen Kampf vermittelt. Diese werden dann in unterschiedlichen Szenarien und über verschiedene Distanzen eingeübt, und können und sollten, sofern die entsprechende Ausrüstung dafür vorhanden ist, im intensiven Sparring erprobt werden. Das ausdrückliche Ziel hierbei ist, dass jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin sich im Laufe der Zeit ein eigenes Profil entwickelt, das frei von Graduierungen und Stilzwängen ist. Der Unterricht wird deswegen bewusst flexibel gestaltet. Dieses drückt sich auch in der Bandbreite der unterrichteten Waffen aus. Es besteht sowohl die Möglichkeit Techniken mit traditionellen Waffen, als auch den Umgang z. B. mit Tonfa/MES zu erlernen. Zusätzlich kann jeder Schüler und jede Schülerin im fortgeschrittenen Stadium Techniken aus anderen Kampfkünsten einbauen, sofern er oder sie über entsprechende Kenntnisse verfügt, und so einen individuellen Kampfstil entwickeln. Hierdurch ist der Unterricht sowohl für Personen geeignet, die nur Escrima lernen wollen, als auch für jene, die eine Ergänzung zu einer anderen Kampfkunst suchen. In diesem Sinne stehen wir in der Tradition des Budocentrums der SVP Hamburg, in der eine große Bandbreite an Kampfsportarten angeboten wird, und die für jeden offen ist.

Boxen, Knie- und Ellenbogentechniken und Lowkicks
Ausführender Trainer: Nils Schlaffer
Dieser Teil des Trainings umfasst Grundtechniken des Boxens und Lowkicks, wie sie sich in den unterschiedlichen Kampfsportarten etabliert und bewehrt haben.
Die Grundtechniken, bestehend aus Kombinationen aus Führ- und Schlaghand, Kopf- und Körperhaken, Knie- und Ellenbogen und Lowkicks, werden überwiegend mit Hilfe von Medizinbällen und Schlagpolstern geübt.
Aus den Grundtechniken ergeben sich verschiedene Kombinationen für einen besseren Bewegungsablauf und eine breite Variabilität.
In Partnerübungen wird ein Gespür für die Techniken und den Kampf geschult. Geübt wird, in welchen Situationen die Schlag- und Trittkombinationen innerhalb eines Kampfes optimal genutzt werden können. Weiterführend werden die Boxtechniken, die zuvor an den Medizinbällen und Schlagpolstern in der Nahdistanz eintrainiert wurden, genutzt, um Distanz zu überbrücken und in den Nahkampf (Infight) zu gehen. Dort entfalten dann die Knie- und Ellenbogentechniken ihre optimale Wirkung.